Original short story written to coincide with chapter 14 vocabulary of the German textbook, "Kontakte".

Frau Blitzen suchte ein Kleid für die Hochzeit ihrer Tochter. Sie ging in ein modisches Geschäft in der Kaufhausstraße. Im Schaufenster sah sie ein seidenes Kleid, das ihrer Hautfarbe ausgezeichnet gepaßt hätte. Sie dachte sogar gerade daran, wie gut es ihr stehen würde, und wieviel es ihrem Mann gefallen würde, wenn sie in einem funkelnagelneuen Kleid erschiene. Während sie daran dachte, kam die Verkaüferin zu ihr, und fragte sie, ob sie ihr helfen könne. Frau Blitzen. erzählte der Verkäuferin, welches Kleid sie gerne anprobieren wolle, und sie fragte, ob sie es in Größe 40 habe. Die Verkäuferin seufzte, daß es ihr leid tue, aber die Größe habe sie leider nicht.

"Das tut mir auch leid," war die Erwiderung der entäuschten Frau, "das Kleid im Schaufenster paßt mir wahrscheinlich nicht."

Die Verkäuferin wollte ihr gern helfen, und empfahl ihr ein anderes Kleid. "Wir haben viele Kleider die Ihnen schmeichelhaft stehen würden."

Frau Blitzen wollte ihr weder glauben noch zuhören, weil nur das seidene Kleid ihrem Mann gefallen hätte. Trotz der Entäuschung dankte sie der hilfreichen Verkäuferin und nahm ihren Abschied.